“Den Aufschwung genießen!”

Die Krise hat uns alle in unterschiedlichster Form ergriffen, auf der einen Seite gibt es die Profiteure, die, die im und aus dem lock down heraus positive Wachstumsraten generieren konnten bzw. werden, so z.Bsp. der Onlinehandel oder EDV und IT Branche, die Baubranche und seine Lieferketten, Möglicherweise die Pharmaindustrie und das Gesundheitswesen dessen Notwendigkeit und seinen Stellenwert richtigerweise stark heben konnten.

Auf der anderen Seite gibt es die Unternehmen, die stark unter der Krise leiden und dessen weitere Existenz in weiterer Folge fraglich ist. Industrien wie z.Bsp. die Autoindustrie und seine Versorgungsketten müssen sich neu aufstellen. Gerade hier wird aber auch ersichtlich, dass die Krise nicht die Ursache für die Verluste ist, sondern viel eher das Vehicle das Versäumnisse der Vergangenheit transparent macht und den Verfall massiv beschleunigt hat.

Gemeinsam ist jedoch, das Versorgungsketten neu ausgerichtet werden müssen, Volumen verschieben sich, Anforderungen aus qualitativer Sicht sind zu bewerkstelligen, Teile der Versorgungskette müssen ersetzt werden, um wieder eine stabile und nachhaltige Supply Chain zu gewährleisten.

Obeya ist eine Methode dieses Szenario abzubilden und zu behandeln. Obeya, eine Methode aus dem Lean Management, zielt darauf ab, größere Problemstellungen zu erfassen und durch Aufspaltung in kleinere Themenstellungen, zielgenau mit hoher Umsetzungsqualität und Geschwindigkeit abzuarbeiten. Durch den hohen Grad der Mitarbeiterpartizipation in der Findung der Themenschwerpunkte, entsteht eine Dynamisches Umfeld mit höchster Selbstorganisation und Leistungsbereitschaft, die zum einen die Problemlösungsfähigkeit und zum anderen die Lernfähigkeit einer Organisation erheblich steigert.

Ich bezeichne diese Methode auch als agiles Industrial Engineering oder agiles Projekt Management.

Wie funktioniert diese Methode? Ein Moderator führt ein Team von Experten in die Problemstellung ein, beschreibt die Mission und konkretisiert das Ziel. Durch die Kombination verschiedener Techniken wird dann im Team erarbeitet, welche Problemstellungen in dem Projekt zu erwarten sind, gleicht sie auf eine einheitliche Flughöhe ab und nimmt eine Priorisierung vor und schätzt die max. Durchlaufzeit und Aufwände je Problemstellung ab.

Dies priorisierten Problemstellungen können nun als Auftragstand bezeichnet werden. In weiterer Folge werden entsprechend der Priorisierung, die Problemstellungen gezogen und in konkrete Themenstellungen aufgelöst und mit Zielzuständen (Q-Dlz-K) versehen.

Durch diesen Kaskadenprozess erreicht das Projekt eine höchst fokussierte Zielorientierung der Beteiligten und gewinnt so an Geschwindigkeit und Qualität. Dies ist darin begründet, dass Aufgaben und Maßnahmen einen kleineren Umfang haben und nicht Erfüllung bzw. Umsetzung als Abweichung im Zielzustand erkennbar wird und gegensteuern kurzzyklisch ermöglicht.

Haben Sie Fragen zu dem Thema? Gerne helfe ich ihnen dabei, dieses Konzept umzusetzen!

 

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